Eppan

Eppan an der Weinstraße liegt im Herzen von Überetsch, dem wichtigsten Weinbaugebiet in ganz Südtirol. Auf einer Rebfläche von etwa 1.050 Hektar werden hier pro Jahr etwa 100.000 Hektoliter Wein erzeugt, darunter mehr als ein Dutzend Spitzenweine. Zudem gilt die Region um Eppan als burgenreichstes Gebiet in ganz Europa mit mehr als 200 Baudenkmälern.

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Burg Hoch Eppan | ©: Thomas Bruttel - Fotolia

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Eppan ‹beretsch | ©: feinefotos - Fotolia

Sehenswert

Ein beliebtes Ziel für Wanderer sind der Große und der Kleine Montiggler See im Eppaner Ortsteil Montiggl, die über mehrere Wanderwege erreicht werden können. Am westlichen Ufer des Montiggler Sees befinden sich ein Gasthaus und ein Badebetrieb. Eine bessere Infrastruktur finden die Gäste am Großen Montiggler See. Hier gibt es, ebenfalls am westlichen Ufer, einen Badesteg, ein Restaurant sowie ein Freibad.

Montiggl bildet auch den Einstieg ins Frühlingstal, das sich bis zum Kalterer See erstreckt und bereits ab Mitte Februar in voller Blüte steht und ein beliebtes Ziel für Wanderer darstellt. Das Tal zu durchqueren dauert etwa drei Stunden.

Die Ruine des Schlosses Boymont steht auf einem Felsrücken über der Ortschaft Missian. Es handelt sich um eine romanische Burganlage, die fast rechteckig errichtet wurde. Sie wurde in erster Linie zum Wohnen, weniger zur Verteidigung gemacht. Weil sie nach einem Brand im Jahre 1425 nicht mehr verändert wurde, ist die ursprüngliche Anlage aus dem Hochmittelalter praktisch vollständig erhalten.

Direkt unterhalb der Ruine befindet sich Schloss Korb, das in den Jahren von 1230 bis 1235 von den Herren von Korb errichtet wurde. Seit 1918 befindet sich das Schloss in den Händen der Familie Dellago, die das Anwesen zu einem Luxushotel umbaute. Zum Anwesen gehört auch ein Bunker, der unter der faschistischen Herrschaft als Teil des Alpenwalles errichtet wurde. Dieser dient heute als Weinkeller und als Veranstaltungsort für Ausstellungen und kulturelle Events.

Errichtet wurde das Schloss Freudenstein zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Der zunächst kleine Bau wurde vom Geschlecht der Fuchs von Fuchsberg Ende des 16. Jahrhunderts zu einem vollständigen Schloss ausgebaut. Sein heutiges Gesicht bekam das Schloss etwa Ende des 19. Jahrhunderts. Heute ist im Schloss ein Hotel untergebracht, auf dem Gelände rund um das Schloss hat der Golfclub Freudenstein seinen Sitz.

Die Wohnkultur des Mittelalters erleben die Besucher im Schloss Moos-Schulthaus. Der rechteckige Wehrturm aus dem Jahr 1365 wurde unter Heinrich III. von Rottenburg zu einem Jagdschloss erweitert. Zu den Malereien im Schloss gehört eine Darstellung des Katzen-Mäusekrieges, der auf eine ägyptische Sage zurückgeht. Ein Schlafzimmer ist mit Möbeln aus dem 17. Jahrhundert und diversen Objekten aus der Volkskunst ausgestattet. Daneben erleben die Besucher eine mittelalterliche Küche mit verschiedenen Gebrauchsgegenständen.


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